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Historie ZÜBLIN-Haus

Das ZÜBLIN-Haus - ein Bürogebäude
der besonderen Art

Denkmalgeschützt + DGNB-zertifiziert.

Das ZÜBLIN-Haus in Stuttgart entstand 1983 und 1984 nach einem Entwurf des Kölner Architekten und Pritzker-Preisträgers Prof. Gottfried Böhm. Im ZÜBLIN-Haus sowie in den benachbarten, später hinzugekommenen Gebäuden „Z-zwo“ und „Z3“ sind die Hauptverwaltung der Ed. Züblin AG, das Kompetenzzentrum Zentrale Technik sowie mehrere Direktionen und Tochtergesellschaften untergebracht. Insgesamt arbeiten hier rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Grundriss besteht das 94 m lange ZÜBLIN-Haus aus zwei im Abstand von 24 m angeordneten siebengeschossigen Büroflügeln, die an drei Stellen durch Stege verbunden sind. Ein sattelförmiges Glasdach und verglaste Stirnseiten verwandeln den Innenhof zwischen den beiden Gebäudeteilen in eine 60 m lange lichtdurchflutete Halle – ein idealer Ort für Veranstaltungen. Aber nicht nur das: Gleichzeitig senkt die Hallenkonstruktion den Energieverbrauch im ZÜBLIN-Haus merklich – zum einen durch geringere Heizkosten für die hallenseitigen Büros, zum anderen durch unter dem Dach angebrachte Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung.

Nicht nur architektonisch, auch in Sachen Nachhaltigkeit ist der ZÜBLIN-Campus vorbildlich: ZÜBLIN ist das erste und derzeit einzige Unternehmen in Deutschland, das für jedes Gebäude am Firmensitz Zertifikate der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) erhalten hat. Für das Z-zwo konnten die Stuttgarter die Auszeichnung in Silber bereits 2009 entgegennehmen, 2014 folgten Gold für das Z3 und Bronze für das immerhin 30 Jahre alte, denkmalgeschützte ZÜBLIN-Haus. Nach Abschluss der rund zweijährigen Rundum-Sanierung des ZÜBLIN-Hauses im Jahr 2017 könnte aus DGNB-Bronze auch Silber werden: Zusätzlich zum 2012 erfolgten Einbau eines Blockheizkraftwerks zur Verbesserung der Energieeffizienz wurden u. a. die Fensterverglasung für eine bessere Wärmedämmung ausgetauscht und Kühlanlagen eingebaut.